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Görlitz

Görlitz

Görlitz (polnisch Zgorzelec, sorbisch Zhorjelc) ist die östlichste Stadt Deutschlands und liegt in der niederschlesischen Oberlausitz. Nach Leipzig, Dresden, Chemnitz, Zwickau und Plauen ist Görlitz die sechstgrößte Stadt des Freistaates Sachsen. Der östliche, wesentlich kleinere Teil der Stadt wurde durch die Grenzziehung nach dem Zweiten Weltkrieg abgetrennt und ist nun das eigenständige, polnische Zgorzelec. Görlitz hat derzeit noch den Status einer kreisfreien Stadt.

 

Nach dem Wiener Kongress 1815 kam sie zu Preußen und wurde Teil von Niederschlesien. Heute bildet sie in Funktionsergänzung zusammen mit den Städten Hoyerswerda und Bautzen das Oberzentrum der Region Oberlausitz-Niederschlesien, einer der fünf sächsischen Regionen . Die Grenzstadt zu Polen diesseits der Neiße ist Sitz des katholischen Bistums Görlitz. Bis zum Jahre 2004 und der Fusion der EKsOL war sie auch evangelischer Bischofssitz. Glücklicherweise wurde die „Perle Niederschlesiens“ im Zweiten Weltkrieg von Zerstörungen verschont, weswegen die Stadt nach Ansicht vieler kunsthistorisch Interessierter heute zu den schönsten Deutschlands zählt und über knapp 4.000 großteils sorgsam restaurierte Baudenkmäler verfügt. Görlitz ist Mitglied der Euroregion Neiße und seit 1999 im Zipfelbund.

Bücher rund um Görlitz

Hier finden Sie Bücher rund um die Geschichte und die Gebäude von Görlitz.